GTD ist eine Methode von David Allen, um seine Aufgaben sowohl im privaten, als auch im beruflichen Bereich besser und effektiver geregelt zu bekommen. Der Grundgedanke ist, alle anstehenden Aufgaben, die nicht innerhalb von zwei Minuten zu erledigen sind, an einem zentralen Ort zu erfassen und in bestimmte Projekte und Kontexte mit den entsprechenden Fälligkeiten einzuordnen. Letztendlich soll man dadurch den Kopf freier haben, die eigentlichen Aufgaben zu bearbeiten, anstatt diese mühsam laufend im Kopf zu haben. Dies ist natürlich eine sehr grobe Beschreibung, die man in dem Buch von David Allen jedoch detailliert nachlesen kann.
Im Bereich vom Mac, iPhone und iPad sind zwei Programme aus meiner Sicht führend: Things von Culture Code und Omnifocus von der Omni Group.
Für beide Programme gibt es von der Desktopversion eine zweiwöchige Testversion, die ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Man kann sich so ein gutes Bild machen, sofern man sich wirklich Zeit nimmt beide Programme intensiv zu vergleichen.
Things hat hier sicher den Vorteil durch seine sehr aufgeräumte Optik und eingängige Bedienung schnell zum Favoriten zu werden. Dies muss keine falsche Einschätzung sein, aber es gibt doch einige Things Nutzer, die im Laufe der Zeit zu Omnifocus wechseln. Da dann der Wechsel mit allen drei Versionen ansteht, sollte man also möglichst vorher prüfen, welches Programm besser zu den eigenen Anforderungen passt.
Aus meiner Sicht gibt es ein paar Punkte, die Omnifocus derzeit besser kann bzw. Things nicht bietet:
- Sync mit MobileMe oder anderen Optionen außer WLAN Sync
- Erinnerungen über den iCal Kalender auf dem iPad
- Fälligkeiten nicht nur auf Tagesbasis, sondern auch zu bestimmten Uhrzeiten
- Abhängigkeiten von Aufgaben
- Regelmäßige Aufgaben innerhalb von Projekten
- ….
Leider lassen sich die iPad und iPhone Apps vorher nicht testen, sodass ich auf diese in den nächsten Tagen genauer eingehe.
Wer vorab Fragen hat, kann diese gern als Kommentar hinterlassen.