Sony NWZ X 1050 – Erster Eindruck

Seit vorgestern habe ich den Sony NWZ X 1050 mit 16GB. Anei mein erster Eindruck, den ich später zu einen Review ausbaue.

Nach dem Auspacken macht der Player einen sehr wertigen Eindruck. Der Rand wirkt als wäre er aus Marmor und auch der Rest macht einen sehr rubusten Eindruck. Das Display ist wie man es bei OLED erwartet sehr farbkräftig. Das gesamte Zubehör inkl. der Noise Reduction Kopfhörer habe ich zunächst nicht betrachtet.

Der Anschluss an den PC als MTP Device geht gewohnt problemlos, ebenso wie das Überspielen der Musik inkl. Playlisten mittels MediaMonkey. Das Kabel hat auf einer Seite den üblichen Spezialstecker von Sony, den man auch von den anderen NWZ Modellen kennt.

Im nächsten Schritt habe ich den WLAN Zugang eingerichtet – auch dies geht problemlos, nur die Art der Eingabe bremst einen. Wer noch die gute alte Eingabe auf den Handy’s gewohnt ist, kommt hier sicher besser als ich zurecht, da ich schon seit Jahren Smartphones mit echter Tastatur bzw. vollständiger virtueller nutze. Die mühselige Eingabe zieht sich leider über alle Bereiche fort, in denen man Buchstaben eingeben muss. Eine virtuelle Tastatur wie beim Touch vermisst man schwerzlich, hatte aber wohl auf dem Display keinen Platz.

Das Anzeigen von Webseiten macht auch nicht wirklich Spaß, zumindest wenn diese nicht für kleine Displays optimiert sind. Auch hier passt der Vergleich mit einem Handy gut, dass eigentlich für WAP Seiten optimiert ist.

Bisher erscheint mir die Nutzung von YouTube (Podcast habe ich noch nicht ausprobiert) für die WLAN Nutzung am besten geeignet zu sein. Ich empfinde die OLED Displays von den Farben immer etwas künstlich. Das ist beim S9 so und nun auch beim Sony.

Das Musikmenu ist hingegen gut gelöst: Man erreicht über 4 Symbole Menu’s, die einen zu der Titelliste führen, ins Auswahlmenu nach Album, Interpret, Playlisten,…, Verweise zu YouTube und searchYAHOO sowie zum Einstellen der Klanganpassungen. Die Menus sind dabei ausreichend schnell und ein Touch reicht um Funktionen auszuwählen – beim S9 ist meist ein doppelter Touch erforderlich. Im Vergleich zum S9 macht die Touchpad-Bedienung deutlich mehr Spaß.

Auf der Oberseite des Players befindet sich die Kopfhörerbuchse, was meiner Nutzung entgegen kommt. Nachteil ist, dass die Hardwaretasten auf der Oberseite recht klein sind und die Lautstärke über Bedienelemente an der Seite gesteuert werden. Das gefällt mir beim S9 etwas besser, da alles von oben erreichbar ist und man den Player so leicht in einer Hemdtasche bedienen kann. Diese Hardwaretasten vermisse ich beim Touch, der in der 2G Version lediglich die Lautstärke regulieren kann. Die Lautstärke lässt sich beim Sony wie auch beim S9 nicht über das Display steuern.

Zum Klang möchte ich noch nicht so viel schreiben. Er ist natürlich gut, ansonsten hätte mich der Player nicht interessiert ;)

Im Vergleich zu einem iPod ist er nach meinem ersten Eindruck etwas wärmer, weicher und subjektiv etwas voller. Dies ist wie immer ohne Berücksichtigung von dem EQ, den ich grundsätzlich nie einsetze.

Erstes Fazit: Der Player ist zweifelsohne gut und sieht sehr schick aus, hat aber auch einen sehr stolzen Preis. Dies sehe ich inbesondere hinsichtlich der WLAN und Internet Funktionen, die ggü. einem Touch aus meiner Sicht in keiner Form mithalten können und somit den Player nur bedingt aufwerten.

Ein Vergleich mit dem Cowon S9 könnte da schon sinnvoller sein, auch wenn der wieder mehr Möglichkeiten hinsichtlich Formaten und Einstellungen bietet.

Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal genauer auf den Sony und seine beiden Mitbewerber Cowon S9 und iPod Touch eingehen.

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